Weichen stellen

Ich bin schon wieder unterwegs. Mit wlan im ICE auf in ein neues Tagungshaus. Im Kloster Volkenroda war ich noch nie. Ich bin sehr gespannt darauf und freue mich auf intensive Tage mit meinen Kolleginnen und Kollegen aus dem Diakonenkonvent meiner Kirche.
Es sind gerade spannende Tage in meinem Leben. Weichen werden gestellt. Beruflich und privat. Das macht Spaß und gibt mir Kraft. Ich merke, wie ich aufblühe und die schwere Zeit des letzen Jahres mehr und mehr in den Hintergrund rückt. Es war nicht einfach für mich ohne eigene Perspektive umzuziehen. Umso mehr freue ich mich über das, was nun wächst.
Die dritte Fastenwoche ist zu Ende. Ein Gedanke hat mich besonders bewegt: Zwischen allen Zukunftsplänen und Hausbaugedanken möchte ich nicht vergessen, dass Gott mich versorgt und trägt.

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Meine Fastenzeit – Der Start

Heute beginnt die Fastenzeit. In den letzten Jahren habe ich diese Zeit immer sehr bewusst wahrgenommen und genossen. Ich habe nicht immer auf etwas verzichtet, aber ich habe versucht mir Zeit zu nehmen für inhaltliche Impulse. So hatte ich die letzten Jahre immer einen oder sogar zwei Fastenkalender mit kurzen Texten, die mich jeden Tag begleitet haben. Einmal habe ich auch an einem Schreibexperiment in der Fastenzeit mitgemacht, was leider nur so mäßig geklappt hat. (Die Texte daraus findet ihr hier: Sieben Wochen wundernDu wirst dich noch wundern; Mich wundert gar nichts mehrWunder muss man selber machen)
Dieses Jahr habe ich etwas Neues. Einige Leute aus meinem Umfeld hatten die Idee eine Fotoaktion in einer Whats-App-Gruppe zu starten. Jeden Mittwoch schickt man sich ein Bild, was einen inspiriert hat oder in dieser Fastenwoche begleitet hat. Dazu einen kurzen Satz. So wollen wir bewusst durch die Zeit gehen und miteinander teilen, was wir erleben. Dabei begleitet uns der Passionskalender unserer Kirche.
Mein Bild der Woche werde ich auch hier jeden Mittwoch teilen und einige kurze Zeilen dazu schreiben. So könnt ihr mit mir unterwegs sein.

Mein Eingangsbild in die Fastenzeit ist das Tor zum Kloster Lehnin. Dort habe ich heute einen „Einführungstag für neue Mitarbeitende“ meines Arbeitgebers verbracht. Ein schöner und inspirierender Tag, der aber auch einige Gedanken und Diskussionen in mir losgetreten hat.

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