Ostern ist, …

… wenn morgens die Sonne aufgeht, egal wie dunkel die Nacht war.
… wenn im Frühling die Knospen aufgehen, egal wie kalt der Winter war.
… wenn Versöhnung gelingt, egal wie groß der Streit war.
… wenn die Liebe gewinnt, egal wie tief der Hass saß.

… einen Knochenmarkspender für ein krebskrankes Kind finden.

… Kinderlachen, Sonne tanken, Meer sehen.
… pure Freude, pure Liebe, Leben pur.

… der Doppelpunkt im Leben.
… Auferstehung!

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Bildnachweis: kallejipp/photocase.de

#wasfehlt

Fahrräder mit Kisten, Körben und bunten Klingeln. Die kurzen Wege. Morgendliches Loskommen und in den Kindergarten bringen ohne Diskussion und Geheule. Der Blick auf den Garten mit den sprießenden Tulpen und Osterglocken. Mein Schreibtisch. Meine Arbeit. Das café mittendrin. Unser Kindergarten mit den tollen Erzieherinnen und Erziehern. Die kleine Schule mit der Bücherei und vielen engagierten Lehrerinnen und Eltern. Freunde der Kinder, Spielbesuch zu Hause. Der Kollege. Einfach aufs Fahhrad schwingen und nach Holland fahren. Bei Oosterik nach Sachen für den Garten und Frühlingsdeko gucken. Freunde treffen. Und heute Abend fehlt mir ganz besonders das Abendessen am Gründonnerstag in der Baptistenkirche Nordhorn.

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Schon jetzt und noch nicht

Ich komme aus sehr erfüllten Tagen. Mit fast 500 PastorInnen und DiakonInnen haben wir über sozialethische Themen nachgedacht. Wir haben uns auseinandergesetzt mit Fragen der Wirtschaftsethik, Umweltethik und Friedensethik, Krichenasyl, Familienformen, Vegetarismus & Veganismus. Wir wurden angefragt und hinterfragt in unseren Denk- und Lebensformen. Wie lebe ich nachhaltig? Mit welchen Maßstäben bewerte ich mein Handeln und das Handeln meines Nächsten? „Schon jetzt und noch nicht“ als Dimensionen des Reiches Gottes leuchteten auf. Weiterlesen

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Nach einem Doppelpunkt ist es nicht zu Ende. Es geht weiter. So, wie der kleine Löffel beim Mittagessen einen Nachtisch verspricht, kündigt der Doppelpunkt eine Fortsetzung an.

Ich möchte Doppelpunkte setzen: In meinem Leben, in meinen Beziehungen und in meinem Beruf.

Ich möchte nicht stehen bleiben. Ich möchte mich weiter entwickeln. Weitergehen. Unterwegs sein.
Das, was für mich gilt, gilt auch für die Beziehungen in denen ich lebe. Ich möchte hinter Menschen nicht einfach einen Punkt machen, sondern ihnen und mir eine Fortsetzung zugestehen, Doppelpunkte setzen. Auch beruflich bin ich mit Menschen unterwegs. Gemeinsam Wege gehen, nicht stehen bleiben, sondern sich weiterentwickeln, das wünsche ich mir. Klar, können Beziehungen und auch Prozesse mal ins Stocken geraten, doch wenn ein Doppelpunkt am Ende steht, kann man dort wieder anknüpfen. Keiner ist fertig: