Frauen, die bewegen

Im Raum sitzen um die 100 Frauen. Sie reden, diskutieren, hören, lachen, singen und beten. Sie alle teilen die gleichen Erfahrungen, oft leidvolle Erlebnisse. Sie alle teilen die gleiche Berufung. Und sie alle haben erlebt und erleben es immer noch, dass es Menschen gibt, die ihnen diese Berufung absprechen. Immer wieder erleben sie, dass es Menschen gibt, die ihnen sagen, sie dürfen es nicht. Dabei gibt es nichts, was sie sich sehnlicher wünschen. Es geht ihnen nicht um Macht und Einfluss und schon gar nicht um Geld. Weiterlesen

Advertisements

November

Hier ist mehr Regen als Sonne in diesen Tagen
und Nachrichten vom Tod hinterlassen Fragen.
Ich bin auf der Suche nach schönen Dingen
die Abwechslung in den Alltag bringen.

Der Sonntagsspaziergang endet im Matsch
und hat eigentlich doch Spaß gemacht.
Ich bin auf der Suche nach Zeit für mich
und freue mich über Klänge für dich.

Schreiben braucht vor allem innere Ruhe
den Weitblick hinter dem was ich tue.
Ich bin auf der Suche nach eigenen Worten
und finde sie an neuen Orten.

:::

Meer sehen und wachsen

Diese Woche bin ich auf Seminarfahrt mit jungen Leuten, die einen Freiwilligendienst machen. Deshalb nur ein kurzer Text (aber schon mehr als letzte Woche).
Diese Tagungshäuser haben ja immer einen speziellen Charme, aber eines haben sie (fast) alle gemeinsam – die traumhafte Lage. Diese Woche befinden wir uns an der Havel und heute morgen habe ich dieses schöne Bild gemacht.

Irgendwie ging und geht es bei mir in dieser Fastenwoche um das Wachsen. Die Kinder beobachten wie sich die Osterglocken öffnen, am Sonntag habe ich über die „Selbstwachsende Saat“ gepredigt und tja auch in der Arbeit mit den Freiwilligen geht es ums wachsen. In einer Gruppe von so ganz unterschiedlichen Menschen wächst jede und jeder ein Stück über sich hinaus.

Mein Highlight der Woche war aber ein Besuch an der Ostsee am Samstag. Das Meer sehen (trotz viel Nebel) ist einfach immer wieder ein Muss.

:::

Meine Fastenzeit – Der Start

Heute beginnt die Fastenzeit. In den letzten Jahren habe ich diese Zeit immer sehr bewusst wahrgenommen und genossen. Ich habe nicht immer auf etwas verzichtet, aber ich habe versucht mir Zeit zu nehmen für inhaltliche Impulse. So hatte ich die letzten Jahre immer einen oder sogar zwei Fastenkalender mit kurzen Texten, die mich jeden Tag begleitet haben. Einmal habe ich auch an einem Schreibexperiment in der Fastenzeit mitgemacht, was leider nur so mäßig geklappt hat. (Die Texte daraus findet ihr hier: Sieben Wochen wundernDu wirst dich noch wundern; Mich wundert gar nichts mehrWunder muss man selber machen)
Dieses Jahr habe ich etwas Neues. Einige Leute aus meinem Umfeld hatten die Idee eine Fotoaktion in einer Whats-App-Gruppe zu starten. Jeden Mittwoch schickt man sich ein Bild, was einen inspiriert hat oder in dieser Fastenwoche begleitet hat. Dazu einen kurzen Satz. So wollen wir bewusst durch die Zeit gehen und miteinander teilen, was wir erleben. Dabei begleitet uns der Passionskalender unserer Kirche.
Mein Bild der Woche werde ich auch hier jeden Mittwoch teilen und einige kurze Zeilen dazu schreiben. So könnt ihr mit mir unterwegs sein.

Mein Eingangsbild in die Fastenzeit ist das Tor zum Kloster Lehnin. Dort habe ich heute einen „Einführungstag für neue Mitarbeitende“ meines Arbeitgebers verbracht. Ein schöner und inspirierender Tag, der aber auch einige Gedanken und Diskussionen in mir losgetreten hat.

:::