Werd ich genügen?

In der letzten Woche habe ich es versäumt einer Person, die mir am Herzen liegt, dies auch zu zeigen und zu sagen und das, obwohl es ihr sehr schlecht ging. Das war keine böse Absicht – es ist im Trubel des Alltags weggerutscht. Weiterlesen

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Gegen den Rückzug ins Private

In den letzten Tagen las ich im aktuellen ZEITmagazin einen Artikel über den „Rückzug ins Private: Warum viele Menschen sich heute vor allem für Stressreduktion und Heimarbeit interessieren“. Kurz zusammengefasst geht es darum, dass sich die Menschen, je komplizierter das Weltgeschehen oder der Berufsalltag ist, mehr einigeln und in die eigenen vier Wände zurückziehen. Man konzentriert sich auf das Wesentliche und besinnt sich auf das einfache Leben. Selbstversorger, Handarbeiten, Burnout-Vorsorge, Wohlfühl-Zeitschriften, Bausparverträge, all das boomt. Weiterlesen

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Nach einem Doppelpunkt ist es nicht zu Ende. Es geht weiter. So, wie der kleine Löffel beim Mittagessen einen Nachtisch verspricht, kündigt der Doppelpunkt eine Fortsetzung an.

Ich möchte Doppelpunkte setzen: In meinem Leben, in meinen Beziehungen und in meinem Beruf.

Ich möchte nicht stehen bleiben. Ich möchte mich weiter entwickeln. Weitergehen. Unterwegs sein.
Das, was für mich gilt, gilt auch für die Beziehungen in denen ich lebe. Ich möchte hinter Menschen nicht einfach einen Punkt machen, sondern ihnen und mir eine Fortsetzung zugestehen, Doppelpunkte setzen. Auch beruflich bin ich mit Menschen unterwegs. Gemeinsam Wege gehen, nicht stehen bleiben, sondern sich weiterentwickeln, das wünsche ich mir. Klar, können Beziehungen und auch Prozesse mal ins Stocken geraten, doch wenn ein Doppelpunkt am Ende steht, kann man dort wieder anknüpfen. Keiner ist fertig: