Kurzmitteilung

Meer hören

Das Meer hören und dabei alle anderen Stimmen in mir leiser werden lassen.
Ganz hier sein.
Einatmen, Ausatmen.
Genießen.
Kraft tanken.
Weitergehen.
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Jetzt gehts los

Wenn ich die Augen schließe, dann kann ich ihn sehen.
Ich sehe ihn am liebsten so, wie er mir im Garten begegnet ist – kurz nach seiner Auferstehung. Sein Blick, wie er mich ansah und sofort meinen Namen sagte, seine Hände mit den Wundmalen. So, möchte ich ihn in Erinnerung behalten.
Dieses Bild von ihm tröstet mich.
Es erinnert mich daran, dass ich zu ihm gehöre. Er kennt mich und nimmt mich an. Mich, als Frau mit meiner ganzen Geschichte. Ich gehöre zu ihm. Weiterlesen

Frauen, die bewegen

Im Raum sitzen um die 100 Frauen. Sie reden, diskutieren, hören, lachen, singen und beten. Sie alle teilen die gleichen Erfahrungen, oft leidvolle Erlebnisse. Sie alle teilen die gleiche Berufung. Und sie alle haben erlebt und erleben es immer noch, dass es Menschen gibt, die ihnen diese Berufung absprechen. Immer wieder erleben sie, dass es Menschen gibt, die ihnen sagen, sie dürfen es nicht. Dabei gibt es nichts, was sie sich sehnlicher wünschen. Es geht ihnen nicht um Macht und Einfluss und schon gar nicht um Geld. Weiterlesen

November

Hier ist mehr Regen als Sonne in diesen Tagen
und Nachrichten vom Tod hinterlassen Fragen.
Ich bin auf der Suche nach schönen Dingen
die Abwechslung in den Alltag bringen.

Der Sonntagsspaziergang endet im Matsch
und hat eigentlich doch Spaß gemacht.
Ich bin auf der Suche nach Zeit für mich
und freue mich über Klänge für dich.

Schreiben braucht vor allem innere Ruhe
den Weitblick hinter dem was ich tue.
Ich bin auf der Suche nach eigenen Worten
und finde sie an neuen Orten.

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Himmel und Meer

Passend zu meinen Zeilen von gestern, habe ich diesen wunderschönen Text gefunden:

Wenn das Meer all seine Kraft anstrengt,
so kann es das Bild des Himmels
gerade nicht widerspiegeln;
auch nur die mindeste Bewegung,
so spiegelt es den Himmel nicht rein.

Doch, wenn es stille wird und tief,
senkt sich das Bild des Himmels in sein Sein.

(Sören Kierkegaard)

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