Ostern ist, …

… wenn morgens die Sonne aufgeht, egal wie dunkel die Nacht war.
… wenn im Frühling die Knospen aufgehen, egal wie kalt der Winter war.
… wenn Versöhnung gelingt, egal wie groß der Streit war.
… wenn die Liebe gewinnt, egal wie tief der Hass saß.

… einen Knochenmarkspender für ein krebskrankes Kind finden.

… Kinderlachen, Sonne tanken, Meer sehen.
… pure Freude, pure Liebe, Leben pur.

… der Doppelpunkt im Leben.
… Auferstehung!

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Bildnachweis: kallejipp/photocase.de

#wasfehlt

Fahrräder mit Kisten, Körben und bunten Klingeln. Die kurzen Wege. Morgendliches Loskommen und in den Kindergarten bringen ohne Diskussion und Geheule. Der Blick auf den Garten mit den sprießenden Tulpen und Osterglocken. Mein Schreibtisch. Meine Arbeit. Das café mittendrin. Unser Kindergarten mit den tollen Erzieherinnen und Erziehern. Die kleine Schule mit der Bücherei und vielen engagierten Lehrerinnen und Eltern. Freunde der Kinder, Spielbesuch zu Hause. Der Kollege. Einfach aufs Fahhrad schwingen und nach Holland fahren. Bei Oosterik nach Sachen für den Garten und Frühlingsdeko gucken. Freunde treffen. Und heute Abend fehlt mir ganz besonders das Abendessen am Gründonnerstag in der Baptistenkirche Nordhorn.

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Große Taizé-Liebe

Ostern vor 10 Jahren war ich in Taizé. Seitdem gehören Taizélieder für mich zur Passionszeit und zur Osternacht dazu.  Am Samstag im Passionskonzert sang der Chor der Gethsemane-Kantorei im Prenzlauer-Berg zum Eingang und Ausgang Taizélieder. Da war sie wieder da die Sehnsucht nach diesen Liedern, nach der Stimmung und der Stille, die dieser Gesang für mich ausstrahlt. Mir fiel auf, was mir in dieser Passionszeit bis jetzt gefehlt hat. Da ich in diesem Jahr keine Passionsandacht vorbereite und halte, muss ich mich selber darum kümmern eine zu erleben. Weiterlesen