weniger ist mehr – mein Rückblick auf Advent und Weihnachten

Je mehr ich mich beruflich und privat mit den Schicksalen und dem Alltag von Flüchtlingen beschäftige, desto mehr Anfragen stelle ich an meinen Lebenstil und mein Konsumverhalten. Deswegen wollten wir Advent und Weihnachten ein bisschen runter fahren und bewusster gestalten. Es sollte weniger zu essen geben, weniger verschenkt werden und weniger gekauft werden. Das hat nicht in allen Bereichen funktioniert, aber es war ein guter Anfang.

Dekoration: Wir haben dieses Jahr außer Kerzen und Servietten keine neue Deko gekauft. Hier zu reduzieren fällt mir nicht schwer, da ich es eher sparsam mag, aber trotzdem habe ich gerne mal neue Teile dazwischen. Unsere Baum-Deko haben wir alle zusammen selbst gebastelt. Das hatte den tollen Effekt, dass wir gleich ein super Programm für die Adventssonntage hatten. Die Ideen dazu hatte ich aus einem Blog, den ich sehr gerne lese und wo selbst ich, als „Nicht-Bastel-Mutti“ schwach werde. Wer mag, kann mal bei Frische Brise schauen.

Schenken: In der Adventszeit wurden hier immer wieder Geschenkpäckchen für Flüchtlingskinder abgegeben und das haben unsere Mädels natürlich mitbekommen. Wir haben dann darüber geredet und gemeinsam beschlossen, dass wir uns dieses Jahr weniger schenken und wir stattdessen etwas spenden. Da unsere Große sich gerade sehr fürs Nähen und sonstige Handarbeiten interessiert, haben wir Geld gespendet mit dem sich junge Frauen in Indien eine Nähmaschine kaufen können mit der ihnen eine Ausbildung zur Schneiderin ermöglicht wird. Diese und andere kreative Geschenkideen gibt es hier. Natürlich haben die Kinder Geschenke bekommen, aber es gab dieses Jahr nichts Großes. Trotzdem finde ich es gar nicht so einfach da wirklich einzuschränken, denn sie sehen ja auch, was Freundinnen und Freunde so bekommen. Was viel und was wenig ist, kommt halt auch immer auf den Vergleich an. Gespart haben wir dann aber wirklich bei den „Erwachsenengeschenken“. Mein Mann und ich mögen es sehr uns gegenseitig zu Weihnachten etwas zu schenken und kreativ zu werden – dieses Jahr haben wir es auf ein Geschenk beschränkt. Das Schenken zwischen den Geschwistern und Eltern haben wir ganz weggelassen. Wir haben mit meiner Familie zusammen gefeiert und alle haben sich an den Kosten beteiligt. Da wir den restlichen Teil der Verwandtschaft dieses Jahr nicht gesehen haben, gab es auch hier nichts.

Fazit: Dieses Jahr war ein guter Anfang auf einem Weg in Richtung „weniger ist mehr“. Doch besonders beim Essen können wir noch einiges Nachlegen. Es ist einfach immer zuviel, und das obwohl wir schon meistens das Mittagessen weggelassen haben und nur eine warme Mahlzeit hatten.

PS: Ich bin unterwegs Richtung Meer. Ob ich dort ankomme? Später mehr:

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