Kurzmitteilung

Meer hören

Das Meer hören und dabei alle anderen Stimmen in mir leiser werden lassen.
Ganz hier sein.
Einatmen, Ausatmen.
Genießen.
Kraft tanken.
Weitergehen.
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Jetzt gehts los

Wenn ich die Augen schließe, dann kann ich ihn sehen.
Ich sehe ihn am liebsten so, wie er mir im Garten begegnet ist – kurz nach seiner Auferstehung. Sein Blick, wie er mich ansah und sofort meinen Namen sagte, seine Hände mit den Wundmalen. So, möchte ich ihn in Erinnerung behalten.
Dieses Bild von ihm tröstet mich.
Es erinnert mich daran, dass ich zu ihm gehöre. Er kennt mich und nimmt mich an. Mich, als Frau mit meiner ganzen Geschichte. Ich gehöre zu ihm. Weiterlesen

Grüß schön, Opa

„Grüß schön“, hast Du gesagt und der, der es ausrichten sollte, wusste gar nicht so genau, wen Du eigentlich meinst. Vielleicht wusstest Du es auch nicht. Aber das ist nun nicht mehr wichtig. Ich musste lächeln. Kurz habe ich Dich gesehen vor meinem inneren Auge und in meinem Herzen. Und vielleicht ging es einigen so, die diese Grüße bekommen haben.
Du warst sehr, sehr lange ein Teil von uns – ein Teil dieser Gemeinschaft. Und ich kann nur erahnen, wie sehr sie Dir gefehlt hat an diesem Sonntagmorgen. Das Singen und Beten, die Gemeinschaft – das war Deine Gemeinde, Deine Familie. Danke für die Grüße. Wir haben sie erhalten.
Es waren vielleicht deine letzten Worte bevor Du ganz ruhig den letzten Atemzug getan hast. Vielleicht hast Du es gespürt. Der letzte Sonntag – die letzte Chance, Grüße auszurichten, an die, die nun zurück bleiben.
Wir bleiben noch hier und gucken zurück auf das, was Du für uns warst und was wir von Dir hier behalten. Dein Lieblingslied, Deine Sparsamkeit, Deine Treue, Deine Liebe zu Jesus und seiner Gemeinde, Deine Tränen – durch die Du mehr sagen konntest, als durch Worte. Deine Erinnerungen, aufgeschrieben für uns, die wir nur erahnen können, wie sehr er Dich innerlich verletzt hat der zweite große Krieg.
Nun bist Du gegangen. Und uns bleibt nur zu sagen: „Grüß schön, Opa!“.

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Frauen, die bewegen

Im Raum sitzen um die 100 Frauen. Sie reden, diskutieren, hören, lachen, singen und beten. Sie alle teilen die gleichen Erfahrungen, oft leidvolle Erlebnisse. Sie alle teilen die gleiche Berufung. Und sie alle haben erlebt und erleben es immer noch, dass es Menschen gibt, die ihnen diese Berufung absprechen. Immer wieder erleben sie, dass es Menschen gibt, die ihnen sagen, sie dürfen es nicht. Dabei gibt es nichts, was sie sich sehnlicher wünschen. Es geht ihnen nicht um Macht und Einfluss und schon gar nicht um Geld. Weiterlesen

November

Hier ist mehr Regen als Sonne in diesen Tagen
und Nachrichten vom Tod hinterlassen Fragen.
Ich bin auf der Suche nach schönen Dingen
die Abwechslung in den Alltag bringen.

Der Sonntagsspaziergang endet im Matsch
und hat eigentlich doch Spaß gemacht.
Ich bin auf der Suche nach Zeit für mich
und freue mich über Klänge für dich.

Schreiben braucht vor allem innere Ruhe
den Weitblick hinter dem was ich tue.
Ich bin auf der Suche nach eigenen Worten
und finde sie an neuen Orten.

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